09 October 2025

Extrakorporale Elimination von Antibiotika während der Efferon-LPS-Hämoadsorption ist vorhersagbar und steuerbar

Extrakorporale Elimination von Antibiotika während der Efferon-LPS-Hämoadsorption ist vorhersagbar und steuerbar

Ivan Bessonov, CTO und Mitgründer von Efferon, präsentierte die Ergebnisse auf dem NEPHROLOGIE 2025 Kongress in Berlin. In der Studie wurden die Blutspiegel von drei Antibiotika während der Efferon-LPS-Hämoadsorption bei Sepsispatient:innen gemessen.

Für Ärzt:innen, die extrakorporale Therapien bei Sepsis verordnen, ist entscheidend zu wissen, ob und in welchem Ausmaß Antibiotika beeinflusst werden – und ob eine Dosisanpassung erforderlich ist. Für Efferon LPS liegen nun entsprechende Daten vor.

Acht Studienzentren. Dreißig Sepsispatient:innen. Drei Antibiotika mit deutlich unterschiedlichen pharmakokinetischen Profilen.

Die Ergebnisse zeigen: 5% von Vancomycin, 12% von Meropenem und 20% von Linezolid wurden während vier Stunden Hämoadsorption im Anschluss an die Infusion entfernt. Diese Werte können als obere Grenze für eine mögliche Dosisanpassung herangezogen werden.

Pharmakokinetisch betrachtet trug Efferon LPS zu 11% zur Vancomycin-Clearance, zu 25% zur Meropenem-Clearance und zu 36% zur Linezolid-Clearance bei. Nach den EXTRIP-Kriterien gilt Vancomycin als nicht dialysierbar, während Meropenem und Linezolid als gering dialysierbar eingestuft werden.

Die Studie empfiehlt ein therapeutisches Drug Monitoring während der Hämoadsorptionstherapie. Notwendige Dosisanpassungen hängen vom klinischen Zustand der Patient:innen, von Begleittherapien, der Expositionsdauer gegenüber dem Device sowie vom Zeitpunkt der Arzneimittelgabe ab.

Efferon LPS ist ein extrakorporaler Blutadsorber der nächsten Generation, hergestellt in der EU und gemäß MDR-Verordnung in 31 Ländern für die Behandlung von Sepsispatient:innen zugelassen. In Deutschland ist Efferon LPS über unseren Partner Diamed unter dem Namen HEMATOPURE DUO verfügbar.

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