Shock. 2023 Jun 1;59(6):846-854 · 2023

Hämoperfusion mit einem LPS-selektiven mesoporösen polymeren Adsorbens bei septischem Schock: eine multizentrische randomisierte klinische Studie

Rey, S, Kulabukhov, V., Popov, A, Nikitina, O, Berdnikov, G, Magomedov, M, Kim, T, Masolitin, S, Ignatenko, O, Krotenko, N, Marysheva, A, Chaus, N, Ohinko, L, Mendibaev, M, Chumachenko, A, Pisarev, V*.

Hämoperfusion mit einem LPS-selektiven mesoporösen polymeren Adsorbens bei septischem Schock: eine multizentrische randomisierte klinische Studie

Abstract

Die extrakorporale Hämoperfusion (EHP) kann den Verlauf und die Ergebnisse bei Patienten mit septischem Schock verbessern, indem sie auf Zytokine oder bakterielle Endotoxine (Lipopolysaccharid [LPS]) abzielt. Diese multizentrische randomisierte kontrollierte Studie untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit der Efferon-LPS-Hämoperfusionskartuschen bei Patienten mit intraabdomineller Sepsis (IAS) und septischem Schock.

Die EHP-Behandlung führte zu einem signifikanten Anstieg des mittleren arteriellen Drucks und des PaO₂/FiO₂-Verhältnisses sowie zu einem schrittweisen Rückgang der Noradrenalin-Dosen und des SOFA-Scores. Die Studie zeigte eine signifikant schnellere Beatmungsentwohnung und eine reduzierte Frühmortaliät (3-Tage-Mortalität) in der Efferon-LPS-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe. Die Laborwerte zeigten rückläufige LPS-, Procalcitonin-, CRP-, Interleukin-6-, Kreatinin-, Leukozyten- und Neutrophilenwerte. Die Autoren schlussfolgern, dass die EHP mit Efferon LPS ein sicheres Verfahren zur Bekämpfung des septischen Schocks und zur Normalisierung klinisch relevanter Biomarker ist.

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