Critical Care 2024, 28(Suppl 1):P220 · 2024

Die Hämoperfusion mit dem Efferon LPS NEO-System führt bei Kindern mit Sepsis zur Rückbildung des Multiorganversagens und zur Senkung der IL-6-, TNF- und systemischen Entzündungswerte

S.M. Stepanenko, I.I. Afukov, Y.S. Aleksandrovich, E.V. Zilbert, A.B. Chatchukhina, I.V. Turischev, M.A. Rusak, A.L. Shavkin, A.Y. Popov, V.M. Pisarev

Die Hämoperfusion mit dem Efferon LPS NEO-System führt bei Kindern mit Sepsis zur Rückbildung des Multiorganversagens und zur Senkung der IL-6-, TNF- und systemischen Entzündungswerte

Abstract

Einleitung: Kindliche Sepsis ist aufgrund des Fortschreitens eines Multiorganversagens (MOV) eine lebensbedrohliche Erkrankung. Diese Studie bewertet die Durchführbarkeit und Sicherheit der extrakorporalen Hämoperfusion (EH) mit dem neuen pädiatrischen Gerät Efferon LPS NEO (PE).

Methoden: Siebzehn Kinder mit Sepsis wurden mit PE in zwei Sitzungen behandelt (jeweils ≥4 Stunden, im Abstand von 24 Stunden). Klinische Parameter (Blutbild, CRP, PCT, Kreatinin u.à.) sowie Zytokine (IL-1b, IL-6, TNF) wurden über 14 Tage beobachtet.

Ergebnisse: Bei Patienten mit septischem Schock führte die EH zu einer frühzeitigen Schockbehebung, Rückbildung des MOV (p = 0,003), Senkung von Kreatinin und CRP sowie Erhöhung des PaO₂/FiO₂-Indexes. Die Zytokinwerte (IL-6, TNF) sanken innerhalb von 72 Stunden signifikant. Nur 2 der 17 schwer kranken Kinder verstarben bis Tag 60.

Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass die EH mit dem PE-Gerät eine durchführbare und sichere Behandlungsoption für die kindliche Sepsis darstellt.

Weitere Publikationen

Die Hämoperfusion mit dem Efferon LPS NEO-System führt bei Kindern mit Sepsis zur Rückbildung des Multiorganversagens und zur Senkung der IL-6-, TNF- und systemischen Entzündungswerte